Speo-RO im Frühjahr 2013  

ein Bericht von: Wilhelm Scherz / www.karpatenwilli.com 

     

 

"Padurea Craiului"? ... Da kommt manch einer ins Grübeln und neigt irrtümlicher Weise zur Korrektur: "Piatra Craiului"! ... Nein, nicht Piatra Craiului - obwohl es in der Padurea Craiului auch eine Piatra Craiului gibt ... womit die Verwirrung perfekt scheint. Die Padurea Craiului (Königswald) ist ein Mittelgebirge im Nordwesten der Muntii Apuseni (Karte). Viele Rumänienfreunde haben das Gebiet vielleicht schon mit dem Auto gestreift, etwa nördlich auf der Strecke Oradea - Cluj-Napoca, oder südlich auf dem Weg von Oradea nach Beius. Bahnreisende kennen sicher den traumhaften Streckenabschnitt (Oradea-Cluj), welcher durch die felsigen Engpassagen des hier fliessenden Crisul Repede führt. Der eine oder andere hat gar schon die Meziad-Höhle besucht! ... 

    

Oberes Bild: Blick gen Süd von Dl. Gorunasului auf die Gemeinde Rosia, im Hintergrund verläuft der Gebirgskamm des Codru-Moma Gebirges. Links im Bild erhebt sich der Dl. Magurii (770 m), davor befindet sich die Cheile Lazurilor. 

Aber zunächst zur Vorgeschichte: Zweimal hatte ich die Padurea Craiului in zurückliegender Zeit gestreift und in den weiteren Jahren fiel mir immer mal wieder  weiteres Material über dieses Gebiet in die Hände - mit der ganz typisch anschwellenden Neugierde. Allerdings brauchte es einige Zeit, bis sich die entscheidende Gelegenheit ergab. Der Grund war, das richtige Team zu finden, denn für Höhlenbegehungen dieser Art braucht es gegenseitiger Motivation und solcher Freunde, die genau das zu 100% wollen! Gemeinsam mit Christian Gleiniger und Frank Ehrhardt planten wir - als bereits erfahrene und erprobte Truppe - die neue Tour. Leider kam bei Christian eine Knie-OP dazwischen, so daß am Ende Frank und meine Wenigkeit im Mai 2013 auf Reisen gingen. ...

      

 

Bild: Zeltlager im Vladeasa-Gebirge ...  Unsere Anreise in die Padurea Craiului führte innerhalb der Muntii Apuseni durch weitere Gebiete und so streiften wir dabei viele interessante Orte wie etwa das orthodoxe Kloster Izbuc im Codru-Moma Gebirge; die interessanteste bergbäuerliche Sommerwirtschaftszone im Bihor-Gebirge; sowie erste Höhlen im Bihor.- und Vladeasa-Gebirge. ...

   

 

Ankunft in der Padurea Craiului. Wir beziehen Unterkunft in der kleinen Pensiunea Agroturistica Valea Izvorului. Unmittelbar daneben (nicht im Bild) befindet sich heute die neue Pensiunea Carpathia, wo wir am Abend zum Essen einkehrten. Alina, die Inhaberin dieser Pension, spricht übrigens sehr gut Deutsch. 

 

Ca. 1 km talwärts von "Pensiunea Agroturistica Valea Izvorului", befinden sich diese wunderschönen Felsklippen an dessen Basis es mehrere Höhlen gibt. ...

 

Neben den größeren Höhlenportalen findet man unmittelbar am Bachbett des Iadu ein kleines Loch im Fels. Wir steigen ein und folgen einem weiter leicht absteigenden Kriechgang, der sich zunehmend zu einer Galerie ausweitet. Es folgt ein weiterer Kriechgang und nach einigen Metern staunen wir nicht schlecht. ...

 

... Wir gelangen an einen unterirdischen Bachlauf.  Insgesamt besuchten wir an diesen Tag 11 Höhlen. Dabei führte uns der Weg über Valea Izvorului, Dealul Pobrazul, Abstieg zur Mittagszeit nach Pensiunea Carpathia. Tipp: Hier werden unmittelbar vor der Pension Forellen gezüchtet. Frage: Was also haben wir gegessen???? :-)))) Nach einer guten Tuica waren wir dann wieder fit für weitere Wege in die Unterwelt! 

     

 

Ortswechsel: Wir befinden uns hier auf einem Karstplateau bei Damis. Im oberen Abschnitt der Felsabbrüche (links der oberen Bildmitte) machten wir uns auf die Suche nach dem kleinen Zugang der Pestera Toaia. Nach einiger Zeit wurden wir fündig ...

 

... und steigen ein! Der Höhlenzugang befindet sich auf 725 Meter. Die Höhle steigt stetig steil abwärts ...

   

 

... und nach ca. - 10 Meter kommt eine kleine aber feine Galerie. Durch ein kleines Loch setzten wir den Abstieg fort, bei dem wir aber ein Seil benutzten. Steile Abstiege und sehr enge Passagen im Wechsel ... bis zur untersten Galerie schafften wir es leider nicht. Dennoch, nach dem Ausstieg aus der Höhle waren wir ziemlich geschlaucht vom Klettern und Kriechen :-) ... aber gut, es ist ja schließlich Urlaub und wir sprechen hier vom "positiven Stress"!!! Noch am Nachmittag setzten wir die Reise fort in Richtung Ponoara. Nächstes Ziel war die Pestera Cociului ...

 

Mitten im Dorf zweigt man ab auf einen kleinen Feldweg und nach ca. 300 Meter kommt ein abrupt endendes Tal. Der kleine hier fließende Bach verschwindet in einem 3 x 2 m großen Höhlenportal. Nach dem Einstieg in die Pestera Cociului staunten wir nicht schlecht - aus zweierlei Gründen: 1. Gleich nach dem Portal weitet sich die Höhle zu einem riesigen steil absteigenden Höhlensaal. 2. Die Höhle dient vielen Dorfbewohnern als Müllkippe und so stiegen wir (auf diesem Foto nicht unbedingt sichtbar) über riesige Kalkblöcke, Lumpen und Plastikflaschen in die Tiefe. Im weiteren Verlauf verengt sich die Höhle stark, so dass wir scheinbar nicht mehr weiterkamen und meine Wenigkeit sogar kurzzeitig feststeckte. ... Erst nach unserer Tour fanden wir im Internet Hinweise darauf, dass eine sehr schmale Passage schon viele hartnäckige Höhlenforscher zur Umkehr bewegte. Nach dieser Enge folgt schließlich ein riesiger Höhlensaal (30x25x20 m) ... Wir verfolgten in Ponoara schließlich weitere Ziele und besuchten zuerst das Magazin Mixt des Ortes, wo wir unsere Tuica-Bestände aufbesserten. Danach besuchten wir den orthodoxen Pfarrer des Ortes mit der Bitte, die Kirche besichtigen zu dürfen. Der Bitte wurde natürlich statt gegeben, aber zuvor wurden wir noch ins Haus zu Speis und Trank geladen! 

 

Eines Abends fuhren wir in die Valea Bratcutei. Auf der Suche nach einer interessanten Karstquelle kontaktierten wir einen netten Herrn, welcher gerade mit Bauarbeiten an seiner Cabana beschäftigt war. Ingenieur Ciorean hatte sein ganzes Berufsleben mit dem Karst der Padurea Craiului zu tun. Wie das wieder alles zusammenpasste! Und schließlich luden "Alex und Cati" (Bildmitte) uns ein, in ihrer kleinen Cabana zu übernachten. Wir verbrachten einen wunderschönen Abend zusammen und wurden zudem mit vielen rumänischen Köstlichkeiten bewirtet. Da war sie wieder, die legendäre rumänische Gastfreundschaft!!! 

 

 

Mittlerweile sind wir in Suncuius eingetroffen und haben Quartier in Cabanute Daniela & Teo bezogen. Am Nachmittag hatten wir Zeit und fuhren hinüber nach Vadu Crisului, wo wir den Töpfermeister Hasas Péter besuchten. Er betreibt das Töpferhandwerk bereits in der 5. Generation (Atelier Olarit, Hasas Péter, Nr. 471, Vadu Crisului = ung. Réy). 

 

Am nächsten Tag hatten wir uns für zwei Höhlen in der nahen Cheile Misidului entschieden. Um nicht lange suchen zu müssen, fragten wir am Vorabend unseren Cabanier Teo, ob er für ein Entgeld einen Führer für uns hätte. Kein Problem und so trafen wir folgenden Tags mit Mircea zusammen, welcher uns zudem viel über die Schlucht zu erzählen hatte. Durch das Wasser der Pestera Moanei zu schreiten, war nicht Mirceas Sache und so wartete er am Höhlenportal auf unsere Rückkehr. 

    

 

Unmittelbar über der Pestera Moanei befindet sich die Pestera Cotuna (Pestera Lesiana). In der Höhle, welche aus einer langgezogenen fossilen Galerie besteht, begleitete uns Mircea trockenen Fußes dann gerne. 

 

Abschiedsfoto mit Mircea. Mit seinen über 65 Jahren hatte uns der einst aktive Ex-Fußballer einen ordentlichen Schritt vorgelegt. Seine Vitalität hat uns wirklich begeistert!

  

 

Pestera Galaseni ... Die Höhle hat eine Ausweitung von 2495 m. Noch vor einigen Jahren war das Höhlenportal viel kleiner. Höhlenforscher haben den Gang von Geröll freigelegt und zudem kurz nach dem Eingangsportal eine Eisenleiter installiert, über die man ca. 8 m in die Tiefe hinabsteigen kann. Wir benötigten also kein Seil. Man gelangt zunächst in eine erste aktive Galerie (activul principal). Von dort aus steigt man ca. 4 hoch in die sich hier anschliessenden fossilen Galerien. ...

 

Galeria fossile ... Hier befindet man sich in einem ständigen Wechsel großer Höhlenräume und kleiner Kriechgänge ...

 

Stück für Stück arbeiten wir uns vor ...

 

.. und erreichen schließlich die Galeria activul secundar, welche zum Endpunkt der Höhle, dem "Sifon C" führt. Der Rückweg war freilich nicht einfacher :-) ... und nach über 5 Stunden erblickten wir wieder das Tageslicht. Wo man die Höhle mitten im Dorf Galaseni findet, das sei an dieser Stelle nicht verraten ... 

 

Nach einer Höhlentour wie jener durch die Pestera Galaseni, schaut übrigens die Kamera-Ausrüstung nicht wesentlich anders aus, als deren Besitzer. Die Pentax K200 mit ihrem aufwendigen Dichtungssystem hat auf der gesamten Tour sehr gute Dienste getan!

 

Nach der Begehung der Pestera Galaseni hat man das Tagespotential für Höhlenbegehungen an sich vollständig ausgeschöpft und so nutzten wir den Nachmittag für einen Besuch der Gemeinde Tomnatic und der anschließenden Suche nach einen schönen Campingplatz. Wir genossen die Abendstimmung über Carmazan, incl. Sonnenuntergang, Tuica und Bere Timisoreana ... ein perfekter Tag also!!!

     

 

Auf dem Fahrweg von Tomnatic nach Rosia hielten wir an der Pestera din Sohodol (Avenul din Sohodol). Direkt rechts im Straßengraben verschwindet ein kleiner hier fließender Bach in einem mannshohen Höhlenportal. Das wir nur einen Teil der Höhle begehen konnten, war uns - auf Grund mangelnder Abseiltechnik - natürlich klar, aber dennoch versuchten wir den Einstieg. Zunächst klettert man ca. 5 m in die Tiefe auf den Grund der 1. Etage. Anschliessend steigt man bis auf - 22 m in die 2. Etage ab (siehe Bild). Hier gelangt man an ein kleines Loch, in dem es senkrecht auf - 49 m in die 3. Etage geht. Hier steigt man direkt in der Höhlendecke ein und hat keinen Halt mehr zum Klettern. Also Schluß für uns! Aber es geht noch weiter: nach der 3. Etage folgt eine 4. Etage auf - 78 m und schließlich erreicht man den Grund bei "Sifon B" auf - 102 m.

 

Wir setzten unsere Reise fort und machten uns nördlich der Gemeinde Rosia auf die Suche nach einer weiteren Höhle. Die hier plateauartigen Karstreliefs sind mitunter durchweg geprägt von Dolinen. Die zunächst von uns angepeilte Höhle fanden wir nicht, dafür aber meinte eine Bäuerin mitten im Gespräch: "Na dann besuchen sie doch eine Höhle hier in meinem Garten". Das Gartengrundstück lag - wie soll es anders sein - in einer riesigen Doline. Wir stiegen hinab und landeten an einer senkrechten Felswand in dessen Grund ein kleines Rinnsal verschwand. Wir folgten dem Wasser durch einen engen Kriechgang und nach ca. 10 Meter weitete sich die Höhle zu einer ersten großen Galerie. ... 

 

... Die Höhle, deren Namen wir an dieser Stelle nicht erwähnen möchten (nicht alles soll neugierigen Interessenten "mundgerecht" dargeboten werden), hatte ganz außerordentliche Schönheiten zu bieten ... Diese Galerie war nur der Anfang!

     

 

Wir errichteten unser neues Zeltlager bei "Cabana Moha és Páfrány" und bereiteten unsere Höhlensachen zum Trocknen auf. Im Vorfeld hatten wir bereits mit Imre telefoniert und unser Erscheinen angekündigt. Der Inhaber Jankuly Imre ist ein Ungar, der sich unsterblich in dieses Gebiet verliebt hat. Irgendwann hat er ein altes Bauerngrundstück in traumhafter Lage aufgekauft. Mit den Jahren baute er das alte Bauerngehöft zu einer kleinen Cabana aus. Imre betreibt die Cabana nur saisonal und so sollte man sich unbedingt voranmelden, will man hier übernachten. Imre hat sich mittlerweile als großer Kenner der Region um Rosia profiliert und bietet sich als Führer für Wander.- und MTB-Touren an. Auch wir haben eine wunderschöne Tagestour mit Imre unternommen und waren begeistert! 

 

Dolinenlandschaft bei Dl. Groapa Ciungilor nordöstlich von Rosia. Ganz in der Nähe befindet sich der Zugang zur Pestera Hartopul Bonchii. Die Bezeichnung "Bonchii" bezieht sich auf den Besitzer des bergbäuerlichen Grndstücks, nämlich der Familie Bonchii. Die aktive Höhle hat eine Länge von 2150 m. Allerdings benötigt man auch hier kurz nach einer engen Kriechpassage entsprechende Abseiltechnik um die Höhle weiter begehen zu können. 

    

 

Pestera cu Cristale de la Mina Farcu (https://www.facebook.com/PesteraFarcu). Seit einigen Jahren gibt es in Rosia einen wahren touristischen Anziehungspunkt. Während des Betriebs einer Bauxit-Mine stieß man einst auf eine natürliche Höhle, welche große Bestände an wunderschönen  Kristallen beherbergt. Mine und Höhle sind touristisch hervorragend erschlossen und in dem kleinen Kiosk über dem Eingang zur Pestera cu Cristale de la Mina Farcu bekommt man das eine und andere Souvenier und Kartenmaterial aus der Umgebung. 

 

Bei dieser Höhle nahe Rosia handelt es sich nicht um eine touristisch erschlossene Naturschönheit. Um in diese Galerie zu gelangen, braucht es schon einige kleinere Opfer an "Reinlichkeit", derer der "Normal-Visitant" ohnehin nicht geneigt wäre diese einzugehen. Für uns jedoch war die Begehung dieser Höhle einer der Höhepunkte unserer 3-wöchentlichen Urlaubstour!

 

Wir hatten Glück, denn während unserer Ankunft im Gemeindezentrum von Rosia wird gerade das "maslo" gefeiert. Mehrere orthodoxe Priester segnen das mitgebrachte Öl, Maismehl u.a. Grundnahrungsmittel und man betet gemeinsam für all die Dinge, die den Bergbauern wichtig und existent sind: Gesundheit für Mensch und Tier, Glück in der Ehe, eine gute Ernte und vieles mehr ...

 

Blick über Cheile Albioarei nahe der Pestera Vacii auf den Ort Tarina (Comuna Rosia). Von der asphaltierten Straße, welche durch die Schlucht talhochwärts führt, zweigt linksseits ein kleiner Pfad ab, hinauf zur leicht begehbaren Pestera Vacii. Allein schon das riesige Höhlenportal begeistert den Besucher ...

 

Ein Stück weiter bergauf in der Cheile Albioarei, kommt zur rechten Seite das ca. 2 m hohe Portal der Pestera Babei. Diese kann man im vorderen Bereich problemlos begehen, erst im hinteren Abschnitt steigt der weitere Höhlenverlauf steil bergan. ...

   

 

... Und noch ein Stück weiter des Wegs in der Cheile Albioarei gelangt man (linksseits der Schlucht) zur Höhle "C.S.C.J. ... 3704/8" (Pestera Valau). Zu Beginn der Höhle geht man zunächst einige Meter aufrecht, bis sich die Deckenhöhe zunehmend verjüngt und eine erste Kriechpassage zu überwinden ist. Insgesamt folgen 4 sehr enge Passagen ... 

 

... in den hinteren Höhlenabschnitten wird man dafür aber belohnt mit wunderschönen Gangprofilen! 

 

Wir wollen Rosia in Richtung Meziad verlassen und besuchen am Ortausgang noch die alte Mühle von Burtic Gheorghe (Haus Nr. 731). Das über 100 Jahre alte Gebäude beherbergt den Mühlenkomplex, sowie die Wohnung des 81-jährigen Müllers. ... 

 

... Burtic Gheorghe behält noch eine Überraschung bereit und präsentiert uns seine wirklich ausgefallene Geige. Wir "arrangieren" uns einander, woraufhin Gheorghe einige traditionelle Melodien zum Besten gibt. Tief beeindruckt setzten wir unsere Reise Richtung Meziad fort. 

 

Pestera Meziad ... Vor einigen Jahren hatte ich Gelegenheit, mich allein in der riesigen Labyrinth-Höhle umzuschaun, weil der Höhlenführer am späteren Nachmittag keine Zeit hatte, ich aber dafür einen Höhlenplan :-) ... Ich war gespannt, was sich in den Jahren hier getan hat und bin im Nachhinein äußerst positiv beeindruckt ...

     

 

Die riesigen Galerien im vorderen Bereich der Höhle sind für Touristen gut erschlossen. Über neu angelegte Treppen gelangt der Besucher jetzt trittsicher in die höheren Abschnitte der Höhle, die in jedem Falle schon reinweg durch ihre Dimensionen beeindruckt. Eine Höhlenführung dauert ca. 45 Minuten. Dank einer neu angelegten Beleuchtung muss der Besucher keine eigene Lampe mehr mit sich tragen. 

 

So wie auf der Anreise in die Padurea Craiului, planten wir auch für den Rückweg durch die Muntii Apuseni weitere Sehenswürdigkeiten ein. Unser nächstes Ziel war das Sighistel-Tal (Muntii Bihor). Für den einen Tag, der uns dafür zur Verfügung stand, entschieden wir uns für eine komplette Begehung der Valea Sighistel und dem Besuch der Pestera Pisolca (siehe Bild). Die aktive Höhle hat eine Gesamtlänge von 264 m. Die Begehung der Höhle gestaltete sich an einem Punkt recht abenteuerlich ... Was es damit auf sich hat ... und vieles mehr über die geheimnisvollen Höhlen in der Padurea Craiului, ... all das wird in jedem Falle Thema eines Vortrags für das künftige Treffen des Rumänienfreunde sein, welches alljährlich am Wochenende nach Ostern (Do.-So.) auf dem Campingplatz am Lütsche-Stausee im Thüringer Wald stattfindet. Weitere Infos zum Treffen gibt es ab Januar 2014 unter:

http://www.karpatenwilli.com/bubrett.htm

 

Der letzte Abschnitt unserer Reise führte erneut über das Codru-Moma Gebirge und es wäre doch mit dem Teufel zugegangen, hätten wir nicht noch einen schönen Zeltplatz nahe einer Hirtenhütte gefunden. Nun hatten wir wiedereinmal alles erlebt, was den Klassiker einer ganz "normalen" Rumänienreise ausmacht! Vorausgesetzt, man reist nicht an den Menschen des Landes vorbei :-) !!!

In diesem Sinne sagen wir wiedereinmal "Multumesc foarte mult draga Romani, noi venim napoi"!

     

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